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Dokumentationen und Konfigurationen
Allgemeines
- Bei der Betreuung der Kisten kann jeder mitmachen, der sich durch die Entwicklung oder Übersetzung/Konfiguration eines nützlichen Softwarepaketes als Kenner ausgewiesen hat.
- Benötigt eine Software zusätzlich neue oder ein Update der aktuellen Environment-Variablen, kann dies unter /~templates/packages.shtml nachgelesen werden. Durch das Sourcen der entsprechenden Datei kann sofort die entsprechende Software genutzt werden (Hinweise beachten, falls zur Nutzung der jeweilige Software noch andere Vorraussetzungen erfüllt werden müssen).
Infos für Benutzer
- Alle Accounts werden 1 Monat nach Beginn eines neuen Semesters automat. gesperrt, soweit nicht eine Verlängerung beantragt wurde. Ausgenommen davon sind i.d.R. nur Mitarbeiter der FIN.
- Viele Leute haben in ihren Home-Verzeichnissen keine eigenen "Punkt"-Dateien (.tcshrc, .emacs, ...) sondern Links auf zentral gewartete und auf dem neuesten Stand gehaltene Musterdateien in /home/templates. Da diese immer den neuesten Stand der SunPool-Konfiguration beinhalten, ist es recht riskant sich von dieser "Nabelschnur" abzuhängen. Wer sich dennoch Kopien macht, muss sich selbst jederzeit über Änderungen informieren und diese in seine eigenen Punktdateien einbauen.
Änderungen der .tcshrc (z.B. neue Aliases, andere Environment Variablen, ...) kann man auch in der .tcshrc.private vornehmen, ohne daß man sich gleich abkoppeln muß. Ähnliches gilt für die ~/.(emacs|gnus|vm|Xdefaults|muttrc|fvwm-menu|openwin-menu|zshrc).private .
- Wer gegen bestimmte Regeln verstößt, muß mit einer Verwarnung oder sogar mit der Sperrung seines Accounts rechnen. Die Administratoren gehen dabei i.d.R. nach allgemeinen Richtlinien vor.
Plattenplatz
- Generell erhät jeder Nutzer beim Einrichten seines Accounts Quotas fuer sein Home-Verzeichnis. Derzeit liegt das Hardlimit für benutzten Plattenplatz bei 256 MB. Wird dieses Limit überschritten, können keine weiteren Daten im Home-Verzeichnis abgelegt werden und evtl. geöffnete Dateien werden auf 0 Byte Größe reduziert. Dies kann zu Problemen beim erneuten Einloggen führen! In diesem Fall ist durch das Löschen nicht mehr benötigter Dateien Platz zu schaffen. Den aktuellen Stand der Quotas kann man mit dem Befehl quota -v bestimmen bzw. den derzeit belegten Plattenplatz mit du -sk ~.
- Es gibt mehrere /scratch* Partitionen, die temporär zur Ablage von Dateien genutzt werden können. Der zur Verfügung stehende Platz ist dabei nur durch die Größe der Partition und den bereits belegten Plattenplatz begrenzt. Auf allen Solaris 2.x Maschinen sind diese Scratch Partitionen unter dem Verzeichnis /scratch/$maschinen-name im Augenblick des Zugriffs auf selbige verfügbar (siehe 'man automunt').
- Für die Nutzung der Scratch Partitionen gelten folgende REGELN:
-
- Scratch Partitionen können zur temporären Auslagerung (max. 10 Tage) von Dateien genutzt werden.
- alle ausgelagerten Dateien einen Nutzers müssen in einem Unterverzeichnis abgelegt werden, daß dem account (login namen) des jeweiligen Nutzers entspricht (z.B. /scratch/eiche/templates).
- Sämtliche Dateien und Verzeichnisse sind keine durch Applikationen erzeugte Cache-Dateien o. -Verzeichnisse (z.B. Netscape).
- Abgelegte Dateien sind keine Raubkopien von Software.
- Abgelegte Dateien sind keine Bilder oder Sound- o. Animations-Dateien, die nicht zur Bearbeitung von an der FIN laufenden Projekten oder fachspezifischen Aufgaben gehören.(wie z.B. mp3, wav, mov, avi).
- Alle Dateien, die den obigen Punkten nicht genügen, werden bei Notwendigkeit bzw. generellen Aufräumaktionen ohne weitere Vorwarnung gelöscht.
- Für Projekte oder Diplomarbeiten steht eine separate Partition zur Verfügung, auf der der zur Verfügung stehende Plattenplatz ebenfalls nur durch die Größe der jeweiligen Partition und den bereits belegten Plattenplatz begrenzt ist. Die Nutzungsfreigabe selbiger ist durch eine e-mail an admins@cs.uni-magdeburg.de zu beantragen.
- Braucht ein Nutzer ständig mehr Platz, als die derzeit festgelegten Quotas es erlauben, können mittels einer E-Mail an admins@cs.uni-magdeburg.de höhere Quotas beantragt werden, welche i.d.R. bei Notwendigkeit innerhalb eines Arbeitstages bewilligt werden. Entsprechende e-mails werden jedoch nur bearbeitet, wenn diese Angaben zum Grund des Antrages sowie den wahrscheinlich benötigen Plattenplatz enthalten.
- Wird Plattenplatz verschwendet, indem dieser zur Lagerung von Dateien benutzt wird, die nicht für Studium/Forschung/Lehre bzw. Projekte an der FIN relevant sind, können jederzeit die Quotas durch einen Administrator ohne Vorwarnung heruntergesetzt werden.
Installation neuer Software für Solaris 2.x
- Neue Software nie direkt in die zum Betriebssystem gehörenden Verzeichnisse installieren (/etc, /usr, /bin, /lib, /usr/man ).
- N i e Dateien am System löschen oder überschreiben, bevor eine Kopie im gleichen Verzeichnis (*.orig) angelegt wurde UND ein Eintrag in der zentralen Protokolldatei /home/templates/install/global.config.sunpool* gemacht wurde.
- Neue Public-Domain Software wird in die Einzelverzeichnisse unter /usr/local installiert:
- wenn sie nur aus sehr wenigen Dateien besteht
- wenn sie keinen eigen Verzeichnisbaum benoetigt
- und keine Versionskonflikte durch die Installation verschiedener Softwareversionen entstehen
- Alle andere Software, die nicht die zuvor genannten Kriterien erf¨llen, werden in einem separaten Verzeichnis unter /localapp installiert.
- Allgemeine Scripte kommen nach /usr/local/etc und systemorientierte Kommandos, die der sporadische User nicht braucht, kommen nach /usr/local/sbin.
- Nach /opt kommen alle Pakete, die direkt von Sun oder von anderen Abietern sind und nur auf der entsprechenden Maschine nutzbar bzw. zu nutzen sind.
- Benoetigt eine Software zusaetzlich neue oder ein Update der aktuellen Environment-Variablen, wird ein entsprechendes Script unter ~templates/${OSTYPE}/software-name angelegt, sodasz nach dem sourcen dieser Datei sofort die entsprechende Software nutzen kann. Ebenso ist die Datei in ~templates/public_html/packages.shtml zu dokumentieren, sodaß sich jeder via /~templates/packages.shtml nach erfolgter Authentifizierung (siehe ~templates/sunpool.pw) informieren kann.
- Bei der Compilierung von Software ist grundsätzlich der SUN-C-Compiler (source ~templates/solaris/vwsN), wenn möglich mit den Optionen -xO4 oder -xO5, -xcrossfile und -xchip=ultra zu benutzen. Nur in Ausnahmefällen (z.B. bei bestimmter KDE-Software oder schlecht geschriebener Software) darf ein anderer Compiler (z.B. egcs oder gcc) verwendet werden!!!
NIS+ auf den Solaris 2.x Maschinen
Auf allen Solaris 2.x Maschinen (Sun Ultra) wird jetzt NIS+ als Netzwerk-Informations-Dienst (etwas sicherer als das alte NIS) benutzt. Dadurch kann es zu folgender Warnung beim einloggen auf den oben genannten Maschinen kommen:
Password does not decrypt secret key for unix.NNNN@XXX.YYY.uni-magdeburg.de..
D.h., man muß seinen privaten Schlüssel in der NIS+-Datenbasis so ändern, daß er auf dem login password basiert. Dies sollte von jedem wie folgt getan werden:
- Mit dem normalen Passwort auf einer Solaris 2.x Maschine (Obstbaum) einloggen.
- Das Programm keylogin aufrufen und als Passwort nisplus eingeben
- Das Programm chkey -p aufrufen. Hier wird zuerst nach dem Secure-RPC password gefragt. Hier muß wiederum nisplus eingegeben werden. Anschließend wird nach dem login password gefragt, worauf hin das password eingegeben werden muß, mit dem man sich auf der Maschine eingeloggt hat.
- Das Programm keylogout aufrufen.
- Mittels dem Programm logout an der Maschine ausloggen.
Arbeitsumgebung/Environment der Accounts
<AltGraph>[+ <shift>] + <a> = ä bzw. Ä
<AltGraph>[+ <shift>] + <o> = ö bzw. Ö
<AltGraph>[+ <shift>] + <u> = ü bzw. Ü
<AltGraph> + <s> = ß
Arbeit mit Floppy
- Diskette einlegen
- volcheck aufrufen (Diskette wird damit automatisch an /floppy/floppy0 ge`mount'ed)
- gebräuchliche Unix-Befehle zur Dateiarbeit verwenden - z.B.:
-
- cp meineDatei.txt /floppy/floppy0
- mv meineDatei.txt /floppy/floppy0
- mkdir /floppy/floppy0/newdir
- rm /floppy/floppy0/newdir/datei
- rmdir /floppy/floppy0/newdir
- etc.
- eject (Diskette auswerfen)
Entfernte (remote) Dienste
Mit diesen Diensten kann man auf einem entfernten Rechner (remote host) Kommandos ausführen lassen, sich auf einem remote host ohne Paßworteingabe einloggen bzw. Dateien vom lokalen Rechner (local host) zu einem remote host kopieren.
- slogin- vom Prinzip her das gleiche wie telnet, außer daß sowohl das Passwort als auch die sonstigen Daten veschlüsselt übertragen werden. Weiterhin wird die $DISPLAY Umgebungsvariable gleich richtig gesetzt, so dass man sich um X-Umleitung keine Gedanken zu machen braucht. Zum Beispiel:
slogin -l benutzer duke.st.uni-magdeburg.de
- ssh- Starten eines Kommandos (Programms/Scripts auf einem remote host (Vorteil: man muß sich nicht erst auf dem remote host einloggen, um dieses Komando ausführen zu können). Zum Beispiel:
ssh duke.st.uni-magdeburg.de ps -ef
- scp- Kopieren von Dateien auf einen remote host (Vorteil: Dateiattribute bleiben erhalten, Parameter sind ähnlich dem `normalen' cp und ersparen den etwas holprigen, uneleganteren Weg über FTP-Programme). Zum Beispiel:
scp ~/.tcshrc.private duke.st.uni-magdeburg.de:
scp duke.st.uni-magdeburg.de:/usr/local/bin/tcsh /usr/local/bin/
Automatisch ge`mount'ede Verzeichnisse von FTP-Servern
- Das Verzeichnis pub sowie dessen Unterverzeichnisse vom FTP Server der Informatik (ftp.cs.uni-magdeburg.de alias adam alias adamo) wird auf jeder Maschine automatisch ge`mount'ed, sobald in das Verzeichnis /ftp/adam gewechselt wird.
- Das Verzeichnis pub sowie dessen Unterverzeichnisse vom FTP Server des IRB (irb.cs.uni-magdeburg.de alias wotan alias wotano) wird auf jeder Maschine automatisch ge`mount'ed, sobald in das Verzeichnis /ftp/wotan gewechselt wird.
- Ist das Verzeichnis ge`mount'ed, kann mit den normalen UNIX-Dateibefehlen die gewünschten Dateien bearbeitet werden. Das heißt, wiederum kann Zeit gespart und der umständliche Weg via FTP-Programm gemieden werden.
Natürlich kann jeder Nutzer des Sunpools seine eigenen WWW-Dokumente erstellen und diese in einem automatisch erstellten Index anderen zur Verfügung stellen. Und so geht's:
1. WWW-Basisdokumenent erstellen
- Variante 1
In dem eigenen Home Verzeichnis das Verzeichnis public_html anlegen, eine HTML-Seite als Einstiegsseite für alle weiteren erstellen und diese als index.html in ~/public_html abspeichern.
- Variante 2
Ganz einfach das Script makemyhtml auf irgendeiner Sun-Maschine aufrufen. Dieses erzeugt automatisch das Verzeichnis public_html an der richtigen Stelle und legt eine Datei namens index.html an, welches das Basisgerüst eines WWW-Dokumentes darstellt.
2. Dokument gestalten
Ein WWW-Dokument wird mit der Sprache HTML erstellt (codiert wäre übertrieben). Als Lektüre sei hier Stefan Münz´ Kompendium für Entwickler von WWW-Seiten, Stefan Karzauninkats Goldenen Regeln für schlechtes HTML Teil 1 und Teil 2 sowie das HTML Reference Manual der Sandia National Laboratories wärmstens empfohlen.
Desweiteren hilft oft auch ein Blick auf bereits existierende Seiten (Netscape: view {page | frame} source), was natüerlich nicht heißen soll, daß man einfach fremde Seiten kopieren soll!!!
3. Zugriff
Auf die Homepage kann dann via http://www.cs.uni-magdeburg.de/~$USER/ zugegriffen werden. $USER steht hier natürlich stellvertretend für den account, unter dem du angemeldet bist.
4. Etwas gedulden
Täglich um 3.00 Uhr werden alle privaten WWW-Dokumente gesucht und in der Liste der privaten Homepages erfaßt.
1. Rahmen
(1) Die vom Universitätsrechenzentrum (URZ) der "Otto-von-Guericke-Universität" verfaßten Ordnungen (wie Betriebsordnung für das Datennetz der Universität, Verwaltungs- und Benutzungsordnung) gelten auch für die Rechner der Fakultät für Informatik (FIN).
(2) Diese Benutzungsordnung ist eine Ergänzung zu den zentral erlassenen Richtlinien des URZ und gilt für die Fakultät für Informatik.
2. Nutzung der Ressourcen
(1) Die Nutzung der Ressourcen der FIN ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fakultät sowie für an der "Otto-von-Guericke-Universität" immatrikulierte Studierende der von der FIN angebotenen Studiengänge vorgesehen.
Die Benutzungsberechtigung (Account) wird nur auf Antrag und in Abstimmung mit dem URZ gegeben. Formblätter sind im Kontaktbüro des URZ oder bei den Administratoren erhältlich.
(2) Die Ressourcen der FIN sind für folgende Benutzung vorgesehen: Ausbildung der Studierenden im Rahmen der von der FIN angebotenen Lehrveranstaltungen, Bearbeitung von Studienarbeiten und Projekten, sofern diese von der FIN betreut bzw. bearbeitet werde
3. Verbote und Richtlinien
(1) Allgemeines
Es ist alles verboten, was nicht unter 2. erlaubt ist.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß es untersagt ist, in den Rechner-Pools zu essen, zu trinken, zu rauchen und einrichtungsfremde Geräte zu betreiben. Die Umstellung von Geräten sowie die In- und Außerbetriebnahme von Rechnern sind verboten. Es ist alles zu unterlassen, was den ordnungsgemäßen Betrieb der Ressourcen und Dienste stört. Gesetzliche Vorgaben sind einzuhalten.
(2) Umgang mit Paßworten und Zugriffsberechtigungen
Das Ausspionieren fremder Paßworte und die Weitergabe von Paßworten sind verboten. Fremde Benutzerkennungen dürfen nicht benutzt und Zugriffsberechtigungen nicht vorsätzlich verletzt werden.
Verboten sind Hacker-Aktionen (unberechtigter Zugriff) von Rechnern der Universität aus bzw. auf Rechner der Universität.
(3) e-Mail und www-Präsentationen
Verboten sind SPAM-Mails (z.B. Massen-eMails, unerwünschte e-Mails).
Die Inhalte der www-Seiten sollten sich an der Tatsache orientieren, dass alle Nutzer Angehörige einer Einrichtung des Öffentlichen Dienstes ist. Somit ist jeglicher unverantwortlicher Inhalt (z.B. rechtsradikaler, pornographischer Inhalt, auch Werbung) verboten.
(4) Umgang mit Ressourcen
Unnötige Ressourcenbelastungen (z.B. Verschwendung oder Blockierung von Kapazitäten) sind verboten.
Die Installation von Software bedarf der Genehmigung der Verantwortlichen.
(5) Weitere Straftatbestände
Auf folgende Straftatbestände wird zusätzlich hingewiesen: Ausspähen von Daten, Sabotage, Betrug, Verleumdung, Beleidigung, Urheberrechtsverletzung.
4. Maßnahmen bei Verstößen
Administrative Maßnahmen zur Ahndung von Vergehen sind u.a. Verwarnungen, Accountsperrungen, Accountentzug, Meldung an DFN /CERT.
Prof. Dr. J. Dassow
Dekan der Fakultät für Informatik
Magdeburg, 22. August 2000
Letzte Änderung: 24.10.2011 - Ansprechpartner:
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